MiFID – EU

Die Märkte für Finanzinstrumente, wie die MiFID genannt wird, ist durch das Unionsrechts enstanden und stellt harmonisierte Regelung für Wertpapierdienstleistungen auf 31 Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums und umfasst jene 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und Liechtenstein. MiFID wurde am 1. November 2007 eingeführt und hat das Ziel, den Wettbewerb auf dem Handelsmarkt zu erhöhen und zudem ist der Verbraucherschutz eine wichtige Funktionen.

MiFID steuert alle handelbaren Finanzprodukte mit Ausnahme bestimmter Devisengeschäften wie Rohstoff- und Derivate, Fracht, Klima und Kohlenderivate. Firmen welche durch MiFID gesteuert sind werden autorisiert und reguliert wo sie ihren Sitz haben. Sobald ein Unternehmen zugelassen wurde, ist es in der Lage, den MiFID-Pass zu nutzen, um Dienstleistungen für Kunden in anderen EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung stellen.

MiFID hat eine Reihe von gut definierten Regeln. Sie fordern Firmen an Kunden als geeignete Gegenparteien, professionellen Kunden oder Privatkunden zu kategorisieren. Zudem verlangt MiFID, dass die Informationen erfasst werden müssen, wenn Aufträge von Kundennnahme angenommen werden. MiFID muss sicherstellen, dass der Kunde immer an erster Stelle steht.